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Das Netz, die Pubertät und der Missbrauch.

Digitale Medien verändern die Kommunikation und das Gefühlsleben von Kindern und Jugendlichen grundlegend. Das bedeutet auch, dass sich das Phänomen sexualisierter Gewalt wandelt: Nie war der Zugang von Tätern und Täterinnen zu Kindern so direkt und der Umgang Jugendlicher untereinander derart freizügig und pornografisch wie heute. Digitale Medien stellen nicht nur betroffene Kinder und Jugendliche, sondern vor allem diejenigen, die ihnen beistehen wollen, vor neue Herausforderungen.

Am 04. und 05. Juni 2018 stellten wir die Ergebnisse unserer „Empirischen Untersuchung zur Versorgung von Mädchen und Jungen, deren Missbrauchsabbildungen (Kinderpornografie) bzw. Sextingabbildungen digital verbreitet werden und notwendige Lehren für gute Prävention an Schulen“ (Studie 2) - gefördert von Aktion Mensch - vor. Mit Fachkräften aus Jugendhilfe, Schule und Politik diskutierten wir und dachten gemeinsam über die Rolle der Zivilgesellschaft für den Kinderschutz 2.0 nach.